Was ist bei der Ablehnung eines Antrags auf Erteilung eines Aufenthaltstitels zu beachten?

Gegen eine abweisende Entscheidung kann eine Berufung eingebracht werden.
Die Frist hierfür beträgt 2 Wochen und beginnt mit der Zustellung des Bescheids bzw. mit dem 1. Tag der Abholfrist bei Hinterlegung des Bescheids.

Für eine Berufung besteht keine Anwaltspflicht, es ist aber ratsam, Rechtshilfe einzuholen.

Wird auch die Berufung abgelehnt, so besteht die Möglichkeit, eine Beschwerde beim Verwaltungs- und/oder Verfassungsgerichtshof einzubringen.
Die Frist hierfür beträgt 6 Wochen ab Zustellung der abgelehnten Berufung.

HINWEIS
Sollten die finanziellen Mittel für die Beauftragung eines Anwalts/einer Anwältin nicht reichen, wird empfohlen, innerhalb der 6-wöchigen Frist Verfahrenshilfe zu beantragen.
Informationen hierzu unter: