Wie ist der Verfahrensablauf?

Für Erstanträge gilt, sofern keine Ausnahmebestimmungen zutreffen:

  • Der Antrag auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung muss persönlich vor der Einreise bei der für den Wohnsitz des Antragstellers/der Antragstellerin zuständigen österreichischen Vertretungsbehörde gestellt und die Antragsgebühr entrichtet werden.
  • Die österreichische Vertretungsbehörde prüft, ob sie für den Antrag zuständig ist und ob dieser vollständig ist. Der Antrag wird an die zuständige Niederlassungsbehörde in Österreich weitergeleitet.
  • Die zuständige Niederlassungsbehörde in Österreich prüft, ob alle Voraussetzungen für die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung vorliegen. Wird dem Antrag stattgegeben, teilt sie dies der österreichischen Vertretungsbehörde im Ausland mit und informiert diese, dass ein Aufenthaltstitel erteilt werden kann.
  • Die österreichische Vertretungsbehörde im Ausland informiert den/die AntragstellerIn meist schriftlich über die Entscheidung sowie gegebenenfalls darüber, dass ein Einreisevisum zu beantragen ist. Ab diesem Zeitpunkt beginnt die Frist für die eventuell erforderliche Beantragung eines Einreisevisums (binnen 3 Monaten ab Mitteilung) und für die Abholung des Aufenthaltstitels im Inland (binnen 6 Monaten ab Mitteilung) zu laufen.

HINWEIS
Wird das Schreiben der Behörde bei der Post hinterlegt, sollte dieses so rasch wie möglich abgeholt werden, da mit dem Tag, an dem das Dokument erstmals zur Abholung bereit gehalten wird, der Fristenlauf beginnt.